Die Schmelzi kümmert sich um die Bedürfnisse von zuweisenden Stellen. Sie übernimmt Klient*innen, Fallführungen und leistet die Vernetzungsarbeit. Mit möglichst unbürokratischen Aufnahmeverfahren und möglichst kurzen Wartezeiten.
Bei jedem Klienten / jeder Klientin organisiert die Schmelzi das Helfernetz und sie ist die Anlaufstelle für Ärzte, Behörden und Angehörige. Bedürfnisse der Klient*innen stehen immer im Mittelpunkt: bei Aufnahme und Unterbringung, bei der Wahl der richtigen Therapien, der Freizeitgestaltung sowie der Anschlussprogramme.
In Notfällen bietet die Schmelzi zuweisenden Stellen kurzfristige und unkomplizierte Aufnahmen von Klient*innen an. Auch an Wochenenden oder Feiertagen. Klient*innen, die schon in der Schmelzi wohnen, können bei Bedarf sofort in ein Setting mit 24-Stunden-Intensivbetreuung verlegt werden.
Die Schmelzi geht bei jedem Klienten und jeder Klientin auf seine / ihre individuellen Bedürfnisse ein. Die Intensität der Betreuung wird danach ausgerichtet, die Tagesstruktur organisiert und das Erreichen von persönlichen Zielen Schritt für Schritt gefördert.
Die Schmelzi organisiert für jede*n Klient*in seine / ihre individuelle Medikation und überwacht die Einhaltung. Auch hier werden Klient*innen Schritt für Schritt zur Eigenverantwortung geführt, d.h. zur selbstständigen Besorgung und Einnahme ihrer Medikamente. Zur Abstinenzkontrolle werden Urin- und Atemtests durchgeführt.
Die Wohnbegleitung kann nur bei der Besorgung der Medikamente unterstützen, jedoch keine Kontrollfunktion übernehmen. Die Einnahme liegt in der Eigenverantwortung des Klienten / der Klientin.